Senfherstellung




Senfherstellung

Bei der Senfherstellung wird der getrocknete (meist nur weiße-) Senfsamen zunächst gesäubert, geschrotet und entfettet. Ist dies geschehen wird das Schrot noch einmal gründlich zu einem feinen Mehl zermahlen. Danach wird dem Senfmehl Wasser, Essig, Zucker, Salz und einige Gewürze bei gemengt. Einige Senfhersteller verwenden statt Essig auch Weißwein, Weißweinessig oder den Saft unreifer Weintrauben (wie bei Dijou- Senf z.B.) Nun lässt man diese Mischung einige Stunden Gären  bis eine Art Maische entsteht (ähnlich wie bei der Herstellung von Bier). Diesen Gärungsprozess nennt man auch Fermentation (lat. fermentum – Gärung). Ist Dieser Vorgang abgeschlossen wird Alles noch einmal gründlich vermahlen wodurch der Senf dunkler, sehr fein und cremig wird. Bei Bayrischem süßen Senf (Weißwurstsenf) jedoch, werden die Senfsamen nur grob geschrotet und zusätzlich noch mit braunem Zucker versetzt. Um dem Senf eine besondere Schärfe zu verleihen wird (bei verschiedenen Senfsorten auch etwas schwarzer Senf beigemischt. Bei extra scharfen Senfspezialitäten wird auch nur reiner schwarzer Senf verwendet.

Geschmack und Würze variieren je nach Sorte. Durch Zugabe verschiedener zusätzlicher Gewürze wie Estragon, Knoblauch, Zimt, Paprika, Curry usw. oder auch Honig, Tomaten, Meerrettich oder verschiedenen Obstsorten, ja sogar Whiskey oder Bier, lassen sich natürlich viele verschiedene Geschmacksnuancen kreieren. Das ist  auch selbstverständlich auch regional unterschiedlich und Herstellerabhängig

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