Heilmittel Senf




Heilmittel Senf

Die lange Tradition des Senfes in der Volksheilkunde begann schon mit seiner Entdeckung und hat sich bis zum heutigen Tage gehalten. Nicht Ohne Grund:


Senf - der Alleskönner
Senf regt den Speichelfluss an, regt die Magensaft Produktion an und wirkt Verdauungsfördernd. Er wirkt außerdem regulierend auf den Blutdruck und sogar entzündungshemmend bei Atemwegs-  und Lungenerkrankungen (leichte virale Erkältung oder unkomplizierte akute Bronchitiden und Nebenhöhlenentzündungen), sowie bei Infekten der Harnblase. Auf Grund der antibakteriellen Eigenschaften wirken die Senföle (Glucosinolat) wachstumshemmend auf verschiedene Pilze, Viren und Bakterien. Es wurden sogar schon Krebs hemmende Eigenschaften für die Abbauproduckte des Senföles nachgewiesen. Glucosinolate (Senföle) sind quasi pflanzliche Antibiotika die weder der Darmflora schaden, noch wurden - anders als bei den klassischen Antibiotika - bakterielle Resistenzen festgestellt.

Senf Selbstschutz
Auch für die Senfpflanze selbst sind eben diese in ihr enthaltenen Glukosinate ein natürliches Schädlingsbekämpfungsmittel und Pestizid gegen Fressfeinde, Bakterien, Viren und Pilzbefall.

Äußerliche Anwendung
Auch einer äußerlichen Anwendung steht nichts im Wege. Zum Beispiel bei Gelenkverschleiß, Gelenkentzündungen, Gelenkschmerzen, rheumatischen Beschwerden, Hexenschuss, verkrampfter Muskulatur, kalten Füssen oder einem gestörten Kreislauf.

Risiken und Nebenwirkungen
ABER VORSICHT! Eine zu lange Anwendung kann zu Nervenschäden, Hautreizungen oder sogar Verbrennung führen. Der Kontakt mit den Augen und Schleimhäuten ist zu vermeiden!

ACHTUNG!

Man sollte bei Kindern, Schwangeren und Menschen mit Nierenerkrankungen oder Venenleiden (Krampfadern) von einer Behandlung mit Senfölen, Senfpflastern, Senfbädern oder der gleichen ganz absehen. Generell sollte vor der Anwendung solcher Naturheilmittel mit einem Arzt oder Apotheker Rücksprache auf Verträglichkeit und Risiken gehalten werden.

Layout © 2010 Kiwi-Vision.de